Ein Wiki ist eine Internetseite, an der jeder frei mitgestalten kann. Die Seite kann direkt im Browser mit wenigen Vorkenntnissen über die Wikisyntax editiert werden. Wikis ermöglichen es verschiedenen Autoren, gemeinschaftlich an Texten zu arbeiten. Ziel eines Wikis ist es im Allgemeinen, die Erfahrung und den Wissensschatz der Autoren kollaborativ in Texten auszudrücken.
Zur Einführung ist folgendes Video hilfreich:
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Wikis als CMS-Systeme
Wikis gehören zu den Content-Management-Systemen, setzen aber auf die Philosophie des offenen Zugriffs, im Unterschied zu teils genau geregelten Arbeitsabläufen von Redaktionssystemen. Die Änderbarkeit der Seiten durch jedermann setzt eine ursprüngliche Idee des World Wide Web erstmals konsequent um und erfüllt damit eine wesentliche Anforderung an soziale Software. Jedoch ist nicht jedes Wiki für alle lesbar oder schreibbar, es gibt auch Systeme, die Zugriffssteuerung für bestimmte Seiten und Benutzergruppen erlauben.
Ein wesentlicher Unterschied zu typischen Content-Management-Systemen ist, dass bei Wiki-Software weniger Wert auf ein differenziertes Layout der Webseiten, dafür aber auf eine auch für Laien möglichst einfache Formatierbarkeit durch eine spezielle Auszeichnungssprache, den Wikitext.
Wikis ermöglichen es verschiedenen Autoren, gemeinschaftlich an Texten zu arbeiten. Ziel eines Wikis ist es im Allgemeinen, die Erfahrung und den Wissensschatz mehrerer Autoren kollaborativ in Texten auszudrücken. Das bekannteste Wiki im deutschsprachigen Raum ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, an der regelmäßig mehrere tausend Autoren mitarbeiten.
Klaus Greisberger: Wiki-Wissensmanagement: Grundlagen, Konzepte, Methoden. Vdm Verlag Dr. Müller 2008.
Christoph Lange (Hrsg.): Wikis und Blogs – Planen, Einrichten, Verwalten. Computer- und Literaturverlag 2006.
Johannes Moskaliuk (Hrsg.): Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch 2008